Hildesheimer Hütte 2.899 m

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Zugänge:

  • Flieglhütte 1.959 m 03:00 h
  • Eisgrat (Bergstation der Stubaier Gletscherbahn)
    2.870 m 01:30 h
  • Sölden 1.367 m 05:00 h

Nachbarhütten:

Touren:

Quelle: Manfred C: Juli 1994

Quelle: Wikipedia, Urheber: Albert Backer

   

Besucht:

Juli 1982 mit Judith, Gerlinde u. Adolf W. bei einer Tagestour von Neustift mit dem PKW bis zur Mutterbergalm und dann mit der Stubaier Gletscherbahn bis zum Eisgrat. Entlang der Sommerschipiste bis zum Bildstöckl-Joch und dann über den Gaißkarferner zur Hütte und so auch wieder zurück. Auf dem Rückweg sind Adolf, Kai und ich zur Schaufelspitze aufgestiegen.
 

28. - 29.07.1983 übernachtet mit Kurt B., Margit u. Thomas Sch. sowie Adolf u. Kai W. Eine von mir organisierte und geführte Tour führte uns von der Sulzenauhütte über das Peiljoch zur Dresdener Hütte und von dort mit der Gletscherbahn zum Eisgrat. Entlang der Sommerschipiste bis zum Bildstöckl-Joch und dann über den Gaißkarferner zur Hütte. 
Am folgenden Tag sind wir abgestiegen, da Kurt erhebliche Probleme mit seinen Füßen hatte und es ihm nicht zumutbar war die lange Tour zur Regensburger Hütte zu gehen.
 
01. - 03.08.1985 mit 5 Teilnehmern einer von Herbert Sch. geführten DAV-Sektionstour übernachtet. Wir sind von Zweibrücken mit meinem PKW nach Sölden gefahren und durch das Windachtal bis zum Lastenaufzug der Hütte gewandert und über den Weg 102 aufgestiegen. Es war sehr heiß und es hat uns viel Schweiß gekostet.
Am nächsten Tag haben wir bei schlechter Sicht versucht das Zuckerhütl zu besteigen. Kurz unterhalb des Gipfels sind wir wegen Eis und Neuschnee umgekehrt. Wir haben sicherlich einen taktischen  Fehler gemacht, da wir ohne Steigeisen im tiefen Neuschnee aufgestiegen sind und diese nicht rechtzeitig angezogen haben. Später war es wegen dem steilen Gelände nicht mehr möglich. Wir haben zu diesem Zeitpunkt nicht gewusst, dass wegen der Vereisung eine Ausweichroute im Fels angelegt war. Bei zunehmender Wetterverbesserung sind wir zur Hütte zurückgekehrt und haben ein zweites Mal übernachtet.
Am nächsten Tag sind wir zur Schaufelspitze aufgestiegen und anschließend weiter zur Hochstubaihütte gewandert.
 
12. - 13.08.1987 übernachtet mit den Teilnehmern der DAV Summit-Tour. Wir haben tags zuvor in der Hochstubaihütte übernachtet und sind bei schlechtem Wetter - ohne einen Gipfel zu besteigen - zur Hütte gewandert.
Bedingt durch schlechtes Wetter, Nebel, später Sturm und Schnee, konnten wir das Zuckerhütl am nächsten Tag nicht besteigen und sind zum Wilden Pfaff aufgestiegen. Der Ostgrat zur Müllerhütte war für uns nicht begehbar, sodass wir unser Tagesziel die Müllerhütte aufgeben mussten. Die beiden Bergführer haben sich für die Sulzenauhütte entschieden. Wir sind über den Sulzenauferner auf den Apr. Pfaffengrat und dann wieder über den Sulzenauferner zur Hütte abgestiegen. Das Wetter war inzwischen schön geworden, die Sonne schien und wir konnten uns vor der Hütte aufhalten.
 
05. - 06.08.1988 mit Manfred C. und Manfred E. übernachtet. Wir sind am Freitag. dem 05.08. mit dem PKW von Zweibrücken bis zur Mutterbergalm gefahren und dann mit der Stubaier Gletscherbahn bis zum Eisgrat gefahren. Wir haben die Stubaier Wildspitze bestiegen und sind danach über den Gaißkarferner zu Hütte abgestiegen.
Am nächsten Tag stand das Zuckerhütl sowie Wilder Pfaff und der Abstieg über den Ostgrat zur Müllerhütte auf dem Programm, was wir bei herrlichem Wetter auch durchgeführt haben.
Drei Bergsteiger, die ohne Seil vor uns zum Zuckerhütlaufstieg aufgebrochen sind, haben am Gipfel auf uns gewartet und uns darum gebeten, dass wir sie eine Seillänge in der oberen steilen Passage sichern, was wir selbstverständlich getan haben. Da sie mit Steigeisen und Eispickel ausgestattet waren, konnten jeder Einzelne  gesichert am Seil rückwärts problemlos diese steile Stelle absteigen.
 
18. - 19.08.1990 mit Thomas Sch., Dieter F. und Franz H. übernachtet. Wegen Sturm konnten wir am Anreisetag nicht zum Eisgrat fahren und mussten auf der Dresdener Hütte übernachten. Wir sind am Morgen bei schönem Wetter über den Fernauferner zum Lange Pfaffennieder 3.055 m und dann über den Sulzenauferner zum Pfaffensattel 3.332 m aufgestiegen. Nach einer kleinen Pause haben wir das Zuckerhütl bestiegen und danach den Wilden Pfaff mit anschließendem Abstieg zur Hildesheimer Hütte und Übernachtung.
 
03. - 04.09.1991 mit den Teilnehmer der von mir organisierten und geführten Tour der DAV Sektion Zweibrücken übernachtet. Wir haben tags zuvor in dem Becherhaus übernachtet und sind über den  Wilden Pfaff auf das Zuckerhütl gestiegen. Am nächsten Tag auf die Schaufelspitze und Abstieg zum Eisgrat.

27. - 28.07.1994 mit Jörg und Manfred C. übernachtet. Wir kamen vom Becherhaus über Wilden Pfaff und Zuckerhütl zur Hütte und sind am nächsten Morgen auf die Schaufelspitze gestiegen und dann zum Eisgrat abgestiegen.
 
10. - 12.08.2000 zweimal mit Klaus G., Manfred C. und Walter Buchholz übernachtet. Wir sind mit PKW von Zweibrücken angereist und mit der Gletscherbahn bis zum Eisgrat gefahren und weiter zur Hütte.
Mit Manfred und Klaus - Walter hat sich kurzfristig für den Verbleib auf der Hütte entschieden - bin ich am nächsten Tag bis zum Pfaffensattel aufgestiegen. Manfred und ich haben den Wilden Pfaff bei viel Neuschnee gemacht und Klaus hat die Rucksäcke bewacht. Wir konnten beobachten, dass an diesem Tag sehr viele Bergsteiger - teilweise ohne Seil - das Zuckerhütl bestiegen. Es war ein reges Gedränge, indem ich mich nicht wohl gefühlt hätte. Danach sind wir wieder zur Hildesheimer Hütte abgestiegen. 
Am nächsten Tag haben wir die Heimreise angetreten.
 
10. - 11.08.2003 übernachtet mit den Teilnehmer/innen der von mir organisierten und geführten Tour der DAV Sektion Zweibrücken. Wir waren 7 Personen, davon 4 Neulinge sowohl in der Sektion als auch in den Bergen, die am Anreisetag mit dem Bus, der erheblicher Verspätung hatte, da ein Bus ausgefallen ist, zur Mutterbergalm gefahren sind. Mit der Bahn sind wir zum Eisgrat hochgefahren. Die Gletscher hatten keine Schneeauflage, teilweise blankes Eis mit Wasserläufen und gut sichtbaren Spalten. Da wir darauf nicht vorbereitet und dafür auch nicht ausgerüstet waren, war es manchmal etwas schwierig mit den Neulingen. Wir haben die Schaufelspitze bestiegen und sind erst nach 19:00 auf der Hütte angekommen. Der Hüttenwirt hat uns freundlicherweise noch ein warmes Essen angeboten.
Am nächsten Morgen sind wir wieder über den Gaißkarferner und Schaufelferner zum Eisgrat zurückgegangen und dann zur Dresdner Hütte abgestiegen.
 
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