Berge und Gipfel der Alpen
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Wildgrat 2.971 m
Ötztaler Alpen, Österreich, Tirol


Wildgrat von Osten - Anstieg von der Erlanger Hütte.
Quelle: Bild Wikipedia, Urheber: St. Braukmann
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Wildgrat.JPG&filetimestamp=20081207135043

Der Wildgrat (2.971 m ü. A.) ist ein mächtiger, schroffer und häufig besuchter Gipfel in den Ötztaler Alpen in Tirol. Er bildet den Schnittpunkt aller Grate des Wildgratstocks, der die nördliche Verlängerung des Geigenkamms darstellt. Da der Wildgrat lediglich im Süden von höheren Gipfeln überragt wird, bietet er einen umfassenden Rundblick auf Pitz-, Inn- und Ötztal und die umgebenden Berge.

Sowohl von Westen als auch von Osten führen bezeichnete Steige auf den Gipfel. Der Weg von Westen beginnt beim Hochzeigerhaus, das von Jerzens mittels Sessellift erreichbar ist. Ausgangspunkt des östlichen Anstiegs ist die Erlanger Hütte. Beide Anstiegswege verlangen Trittsicherheit.
Quelle: Text Wikipedia.mit Links auf die eigene Internetseiten. http://de.wikipedia.org/wiki/Wildgrat

 
   

 

Bei der von Klaus H. organisierten und geführten Sektionstour des DAV Zweibrücken waren wir mit 5 Personen vom 23. - 25.08.2010 zwei Nächte in der Erlanger Hütte untergebracht.

Wir sind am 25.08.2010 - bei gutem Wetter - zur Überschreitung des Wildgrates aufgebrochen und sind zunächst auf dem Weg Nr. 911 und 912 am Ufer des Wettersees entlang gewandert, der Weg war uns bis zu der Stelle bekannt an der sich diese trennen. Der Weg Nr. 912 in Richtung Wildgrat zweigte rechts ab. Der Aufstieg auf der Ostseite erfolgte im unteren Bereich über Platten sowie Blockwerk und ist weiter oben in Felsstufen und Blockwerk übergegangen, die in leichter Kletterei - Sicherungen waren nicht vorhanden - bewältigt werden konnte. Nach rd. 01:30 h haben wir den Gipfel erreicht und lagen damit in der angegebenen Zeit. Der steile Aufstieg hat schon etwas Schweiß gekostet.
Nach kurzem Aufenthalt sind wir auf der Westseite über Felsrippen bis zu einer Scharte abgestiegen. Danach wurde der Abstieg durch Geröll und Kies im weglosen Gelände erschwert. Über einen Steig sind wir zum Kugleter See gelangt und an diesem vorbei bis der erneute steile Aufstieg über Geröll, Platten und Blockwerk zum Gipfel Hoher Gemeindekopf  2.771 m.
Von hier aus erfolgte der lange Abstieg zur Ludwigsburger Hütte, in der wir übernachtet haben.
 

 
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