Berge und Gipfel der Alpen
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Glatthorn 2.134 m
Bregenzerwaldgebirge, Österreich, Vorarlberg

Das Glatthorn (veraltet Damülser Horn) ist ein 2.133 m ü. A. hoher Berg in Vorarlberg. Es liegt westlich oberhalb des Faschinajochs, zwischen Damüls im Norden sowie Fontanella im Großwalsertal im Süden.

Es wird als der höchste Berg des Bregenzerwaldgebirges angegeben, aber auch zum Lechquellengebirge gezählt.
Quelle: Text Wikipedia. http://de.wikipedia.org/wiki/Glatthorn


Blick von Faschina Fontanella auf die Südseite des Glatthorn.
Bildquelle: Wikipedia, Urheber: Böhringer Friedrich

Meine  Zweitagestour in den den Allgäuer Alpen und Bregenzerwaldgebirge.

Nach dem ich tags zuvor den Großen Widderstein bestiegen und in der Widdersteinhütte übernachtet habe, bin ich am 19.06.2007 morgens mit dem Auto vom Hochtannenbergpass nach Damüls / Faschina gefahren um den höchsten Berg des Bregenzerwaldgebirges zu besteigen. Aus Zeitgründen wollte ich mit der Staffelbahn bis zur Bergstation Staffelalpe fahren. Von einem niederländischen Paar habe ich am Parkplatz erfahren, dass der Lift nicht fährt.
Ich habe mich trotzdem entschlossen, die Tour zu machen und meinen Tagesrucksack mit Anorak, Essen und Getränke gepackt.
Vom Parkplatz der Talstation Faschina 1.485 m bin ich zunächst zur Staffelalpe 1.537 m gewandert und auf einer Forststraße bis kurz unterhalb der privaten Franz Josef Hütte 1.704 m. Nach einer kurzen Fotopause mit Blick auf den Staffelsee, bin ich auf dem links abzweigenden Pfad, der in einem großen Bogen an den Fuß des Südost-Rückens 1.985 m führt, aufgestiegen. Von hier geht es steil und felsig zum Gipfel. Im oberen Bereich ist der Aufstieg auf dem Grat auf einer Länge von ca. 50 m durch ein Drahtseil gesichert. Mehrere Warnschilder verweisen auf den alpinen Steig, den nur Geübte gehen sollten. Bei trockenem Boden ist der etwas mühsame Aufstieg ohne Probleme zu bewältigen.
Am Gipfelkreuz - mit Gipfelbuch - ist viel Platz und man kann die gute Aussicht genießen. Nach einer kurzen Rast bin ich über den nördlichen Grat, der einfacher als der Südost-Grat ist, zum Schluchtensattel 1.960 m abgestiegen und von dort direkt zur privaten Franz Josef Hütte, die geöffnet hatte. Nach einem kleinen Imbiss und viel Apfelschorle - es war sehr heiß - war ich wieder regeneriert für den restlichen Abstieg nach Faschina.
Danach bin ich nach Bödele gefahren und zur Lustenauer Hütte aufgestiegen.

 
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