Berge und Gipfel der Alpen
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Orgelspitze (Laaser-Spitze, Punta di Lasa) 3.304 m
Ortler Alpen, Italien, Südtirol

Orgelspitze (oder Laaserspitze) von NW (Schluderns)
Quelle: Bild Wikipedia, Urheber: Svíčková

Die Laaser Spitze (auch: Orgelspitz) ist mit 3.305 m s.l.m. (ital. Vermessung, nach der deutsch-österreichischen Vermessung nur 3.304 m ü. A.) der nordöstlichste Dreitausender der Ortler-Alpen in Südtirol. Sie liegt südöstlich der Ortschaft Laas.

Ein Verbindungsgrat (Schwarze Wand) führt nördlich zur aus dem weißen Laaser Marmor aufgebauten Jennwand (2.962 m). Nordöstlich erstreckt sich ein Kamm zur Weißwand (2.778 m), deren Gipfel ebenfalls marmorhaltig ist. Der Südwestgrat bringt die Verbindung zur Schluderspitze (3.230 m) und enthält die Schluderscharte (2.987 m), die einzige Verbindung des Martelltals zum Laaser Tal.

Seit altersher erstiegen, die erste bekannte Besteigung ist 1855 durch J. Feuerstein erfolgt[. 1882 erfolgte eine erste Besteigung über den Nordostgrat durch Emil und Otto Zsigmondy und M. Wachter. Die Besteigung erfolgt üblicherweise von Stallwies im Martelltal.
Quelle: Text Wikipedia.


Unsere Gipfeltour: Am 29.07.1986 - unser letzter Urlaubstag im Marteller Tal - brechen Kurt Altstätter (Sohn der Ortlerpension in der wir wohnten) und sein Vetter Georg Altstätter und ich auf zur Besteigung der Orgelspitze oder Laserspitze (ital. Punta di Lasa). In der Nacht tobte ein heftiges Gewitter und als Folge brannte am Morgen kein Licht. Mit der Taschenlampe habe ich meine Sachen gerichtet und bei Kerzenlicht um 05:10 gefrühstückt. Wir fuhren mit meinem Auto zur Stallwies - eine Jausenstation - auf 1.931 m und sind von dort gegen 06:00 losgegangen. Wir haben mit einem flotten Schritt gegen 08:45 den Gipfel erreicht, also nach 02:45 h. 
Nach einem steilen Anstieg auf markiertem Steig, ging es im oberen Bereich durch fast wegloses Gelände zum Gipfel.
Herrliche Aussicht bei warmen und fast windstillem Wetter. Ich habe mit meinem Esbit-Kocher, zur Verwunderung meiner beiden jungen Begleiter, Tee für uns gemacht.
Im Gipfelbuch war seit Tagen kein Eintrag mehr gemacht worden.
Meine beiden Begleiter wollten mir beim Abstieg ihre Ortskenntnisse zeigen und haben, mit meiner Zustimmung, einen nicht markierten und teilweise weglosen Abstieg gewählt.
 
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