Berge und Gipfel der Alpen
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Buralpkopf 1.772 m
Allgäuer Alpen, Deutschland /
Bayern

Bick vom Rindalphorn auf den Gündleskopf und Buralpkopf.  (Bildmitte).
Quelle: Bild Wikipedia, Urheber: Kauk0r


Der Buralpkopf ist mit einer Höhe von 1.772 m der dritthöchste Berg der Nagelfluhkette in den Allgäuer Alpen. Er steht im Gemeindegebiet von Oberstaufen, vor 1972 in Aach.

Der Buralpkopf bildet zusammen mit dem Gündleskopf ein kleines Massiv, das von zwei tiefen Scharten begrenzt wird: westlich von der Gündlesscharte und östlich von der Scharte zum Sederer. Die Höhe des Buralpkopfs gegenüber der Gündlesscharte, dem Referenzpunkt für die Schartenhöhe, beträgt mindestens 212 Meter Vom Gipfel aus entsendet das Mittelglied der Nagelfluhkette einen Querausläufer, der sich nach Norden hin weit ins Ehrenschwanger Tal erstreckt.
Wie an den Hängen aller Berge der Nagelfluhkette wird auch am Buralpkopf sommerliche Alpwirtschaft betrieben. Der Berg hat seinen Namen von der Buralpe am Nordhang auf 1297 m Höhe. Im Süden wird er wegen der Steilheit des Hanges erst tief auf etwa 1200 m durch die Wieslealpen bewirtschaftet.
Quelle: Text Wikipedia. http://de.wikipedia.org/wiki/Buralpkopf

Meine Alleintour in der Nagelfluhkette:
Am
08.06.2005 Anreise allein von Zweibrücken mit dem PKW bis zum öffentlichen und gebührenpflichtigen Parkplatz Gunzelrieder Säge. Danach  von der Gunzelrieder Säge auf asphaltierter Straße durch das  Gunzelrieder Tal,  an mehreren Almen vorbei, bis zur Scheidewangalpe 1.317 m. In kurzen Abständen hat hier ein Hubschrauber Schotter aufgenommen und für den Wegebau an der Brunnenauscharte abtransportiert. Wegen dem Lärm habe ich meine Tour ohne Aufenthalt fortgesetzt und bin nach 03:45 h am Staufner Haus angekommen.
Ein herrlicher Sonnenuntergang mit Blick auf den Bodensee war ein besonderes schönes Ereignis.
Hier habe ich übernachtet und am nächsten Morgen um 07:00 bei 0 Grad meine Tour fortgesetzt. Zurück zur Bergstation der Hochgratbahn, Aufstieg zum Hochgrat 1.834 m und Abstieg zur Brunnenauscharte 1.624 m und hier bin ich auf dem neu hergerichteten Steig, der mit Stufen versehen wurde, wieder auf 1.764 m aufgestiegen . Das Rindalphorn 1.822 m, das nur etwas abseits des eigentlichen Wanderweges liegt, habe ich erstiegen und bin dann zur Gündelscharte auf 1.542 m abgestiegen. Über den Gündleskopf 1.748 m und Buralpkopf 1.772 m habe ich um 11:00 mein Etappenziel in der Nagelfluhkette, den Stuiben 1.749 m, erreicht. Nach einer Rast bin ich zunächst auf dem E4 weiter in Richtung Steineberg gewandert. Der gut gesicherte Steig ist, wie viele andere Passagen des E4, bei schlechter Sicht oder Restschnee, nicht zu empfehlen.
Nach einer halben Stunde zweigt rechts ein Steig ab, der zur Gunzesrieder Säge führt, den ich auch gewählt habe. Um 13:30 habe ich, nach 06:30 h den Parkplatz erreicht und bin nach Hause gefahren.
Eine schöne Tour mit toller Aussicht nach Norden über das Alpenvorland Allgäu und nach Süden die Allgäuer Gipfel, Rätikon und Schweizer Alpen.

 

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