Burgen
der Pfalz
und angrenzende Gebiete
Copyright © Hilmar Schmitt

Villa Ludwigshöhe
bei
Edenkoben

Villa Ludwigshöhe
Ostseite
Foto Hilmar Schmitt Aufnahme vom 28.09.2010

Das Schlösschen Villa Ludwigshöhe, vor Ort oft auch nur Ludwigshöhe genannt, bei Edenkoben in Rheinland-Pfalz ist ein ehemaliger Sommersitz des Königs Ludwig I. von Bayern.

1843 fasste König Ludwig I. den Entschluss, sich in der damals zu Bayern gehörenden Pfalz, aus der sein Vater Maximilian I. stammte, eine Sommervilla bauen zu lassen. Sie sollte am Rande des Gebirgszuges der Haardt liegen. 1845 wurden die benötigten Grundstücke zu Füßen der Rietburg von den Gemeinden Edenkoben und Rhodt erworben.

Der Bau des Schlösschens nach italienischem Vorbild begann mit der Grundsteinlegung 1846. Die Arbeiten nach den Plänen des Architekten Friedrich Wilhelm von Gärtner führte der Baumeister Joseph Hoffmann aus Ludwigshafen am Rhein aus. Dass der Bau erst 1852 vollendet war, erklärt sich dadurch, dass 1847 der Architekt verstorben war, weshalb Leo von Klenze die weitere Bauleitung übernommen hatte; zudem war 1848 die Abdankung des Königs zugunsten seines Sohnes Maximilian II. erfolgt.

Ludwig I. weilte alle zwei Jahre in den Sommermonaten Juli und August in der Villa, wo er dann auch seinen Geburtstag feierte. Sein letzter Besuch der Villa datiert von 1866.

Ursprünglich gehörten zu dem Gebäudeensemble neben dem eigentlichen Schlösschen ein Kavaliersbau und ein Marstall. Der Kavaliersbau ist noch vorhanden, der Marstall nicht mehr. Die pompejanischen Wandmalereien in verschiedenen Räumen der Villa sind bis heute erhalten, auch die Mosaikfußböden nach römischen Vorbildern haben überdauert.

Oberhalb der Villa liegt an der Flanke des Blättersbergs die Rietburg mit der Rietburg-Bahn, einem Sessellift, unterhalb die Sportschule Edenkoben des Südwestdeutschen Fußballverbandes.

Seit 1975 steht das restaurierte Schlösschen im Eigentum des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Es wird für die Aufführung von Konzerten genutzt, außerdem beherbergt die Villa die vom Landesmuseum Mainz wissenschaftlich betreute Max-Slevogt-Galerie sowie eine Sammlung von Keramik des 20. Jahrhunderts.


Quelle: Text Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Ludwigsh%C3%B6he mit Links auf meine Interetseiten.

Erreichbar:
Erreichbar für den Kraftverkehr ist die Villa über eine ausgebaute Straße, die von Edenkoben hinauf zur Ludwigshöhe und von dort wieder hinunter nach Rhodt führt.


Vorbeiführende Wanderwege:
(blau-gelber Doppelstrich) Deidesheim - Rhodt unter Rietburg
(roter Strich) Neuleiningen - Siebeldingen
 

Zwecks Vergrößerung und Text, das jeweilige Bild anklicken.

zurück zur Übersicht Burgen
oder Pfeil zurück benutzen
Copyright © Hilmar Schmitt