Berge und Gipfel der Alpen
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Alpine Gesellschaft "D'Payerbacher"

Im Jahre 1900 fand sich eine Gruppe wanderfreudiger Personen zusammen, die fast an jedem Wochenende kleinere und größere Wander- bzw. Klettertouren unternahmen. und unternahm. Das Ziel waren vor allem die Wiener Hausberge Rax bzw. Schneeberg, wobei als Ausgangspunkt für diese gemeinsamen Wanderungen Payerbach gewählt wurde.

1904 fasste dieser Freundeskreis den Entschluss, einen Verein zu gründen, um damit die gemeinsamen Interessen nach Außen zu dokumentieren. Die Gruppe, die ca. 12 Personen umfasste, wählte - in Anlehnung an den Ausgangspunkt der gemeinsamen Wanderungen - den Namen

Alpine Gesellschaft "D'Payerbacher".

Die touristische Tätigkeit entwickelte sich immer intensiver. Der Verein umfasste bereits 20 Mitglieder, als im Jahre 1909 der Wunsch entstand, auf der höchsten Erhebung der Hohen Wand - dem Plackles eine kleine Hütte zu errichten.
Noch im gleichen Jahr begann Zimmermeister Jägersberger aus Grünbach mit dem Bau des Schutzhauses und bereits am 10 August 1910 konnte die Payerbacher Hütte unter großer Beteiligung von Freunden und Bekannten feierlich eröffnet werden.

Es entstanden in den folgenden Jahren auf der Hohen Wand mehrere Vereinshütten wie z. B. die "Waldfreunde", die "Hochwandler" und die "Johannesbacher" sowie im Wand Dörfel die "Kitzbühler", die "Rettenstoana", die "Almbrüder" und die "Urfelder".
Zwischen den einzelnen Vereinen herrschte eine herzliche Freundschaft, wobei sich vor allem die jeweiligen Hüttenwarte gegenseitig bei der Hüttenkontrolle unterstützten.

Etwa ab 1920 wurde die Vereinstätigkeit der Payerbacher stark ausgeweitet, wobei der Verein auf etwa 120 Mitglieder anwuchs. Als die Payersbacher bereits 180 Vereinsmitglieder zählten, reifte der Wunsch die Vereinhütte am Packles zu vergrößern. Am 15. August 1925 war es dann soweit, dass der Zubau eingeweiht werden konnte.

Die Alpine Gesellschaft Payerbacher ist als Mitglied in der Österreichischen Bergsteigervereinigung (ÖBV) gleichzeitig Mitglied im Verband alpiner Vereine Österreichs (VAVÖ).

Quellen:  Aus der von Wilhelm Seidl sen. verfassten Chronik

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