Berge und Gipfel der Alpen

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Geographische Lage der Alpen
Die Alpen (v. lat. montes albes = weiße Berge, auch eine Herleiten vom keltischen ist möglich: alb = hoch, alpa = Gebirge) sind das größte und höchste Gebirge Europas, an dem Frankreich, Italien, die Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Österreich und Slowenien Anteil haben. Sie sind Klima- und Wasserscheide zwischen Mittel- und Südeuropa.
Satellitenaufnahme der Alpen vom 30.09.2002

Quelle: www.visibleearth.nasa.gov

Die Alpen schließen nördlich vom Golf von Genua an den Apennin an, umfassen in weitem Bogen nach Westen die Poebene, verzweigen sich beim Lac du Bourget in den Französischen und Schweizer Jura und enden nach 750 km westöstlicher Erstreckung fächerförmig im Osten vor dem westpannonischen Berg- und Hügelland an der Donau bei Wien. Im Nordosten finden die Alpen ihre Fortsetzung in den Karpaten, im Südosten über den Karst in den Dinarischen Gebirgen.
 


Alpenrelief mit den Ländergrenzen
Quelle: Wikipedia
 

Im Norden fallen die Alpen allmählich zum deutschen Alpenvorland ab. Im Süden ist der Abfall zur Poebene steiler. Die Gesamtlänge der Alpen von Genua bis Wien beträgt etwa 1.200 km, die Breite 150-200 km, im Osten bis 300 km. Die Gipfelhöhen in den bedeutendsten Gebirgsstöcken liegen meist zwischen 3.000 und 4.000 m.

Der höchste Gipfel der Alpen ist der Mont Blanc mit 4.808 m, den jeweils die Länder Frankreich und Italien für sich beanspruchen.
 


Mont Blanc 4.808 m mit erkennbarer Aufstiegsspur
Quelle: www.sektion-karpaten.de


Tourismus

Ein Viertel des Welttourismus findet auf dem Gebiet der Alpen statt. Hierzu zählen Wintertourismus ebenso wie Bergsteigertourismus, Erholung an Alpenseen, Städtetouren oder Tourismus für Extremsportarten. Für viele Alpengemeinden ist der Tourismus die einzige Einnahmequelle geworden. Umweltschützer und auch viele Einheimische bemängeln jedoch inzwischen immer öfter die Schäden, die der Massentourismus in den Alpen hervorruft und weisen immer häufiger auf die Grenzen der touristischen Nutzung der Alpen hin. So werden immer mehr Verkehrswege durch die Alpen gebaut und Dorfstrukturen zerstört. Hinzu kommt das immer stärker in Erscheinung tretende Müllproblem. Durch die fortschreitende Ausweitung von Gebieten als Skipisten steigt die Gefahr von Lawinenabgängen, die in der letzten Zeit immer häufiger auch zu Todesfällen geführt haben.

Wanderurlaub gilt hingegen als Musterbeispiel für ökologisch verträglichen Tourismus; insbesondere wenn er in abgelegene, von Abwanderung bedrohte Talregionen führt und dazu beiträgt, der einheimischen Bevölkerung eine Einkommensquelle zu sichern. Solcher Tourismus wird exemplarisch mit den Weitwanderwegen propagiert.

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