Berge und Gipfel der Alpen
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Hoher Fricken 1.940 m
Bayerische Voralpen, Deutschland

Der Hohe Fricken vom Bischof, links im Hintergrund die Zugspitze
Bildquelle: Wikipedia, Fotograf: Luidger.

Der Hohe Fricken ist ein 1940 m hoher Berg im Estergebirge in den Bayerischen Voralpen und liegt zwischen dem Wank und dem über 2000 m hohen Bischof. Der Gipfel ist als unschwierige Bergtour von Oberau oder vom Schwimmbad in Farchant (über den Weg zur Esterbergalm bzw. zum Hohen Wank) oder etwas steiler von Farchant an den Kuhfluchtfällen vorbei erreichbar. Auf halber Höhe des Aufstiegs über die Kuhfluchtfälle liegt die Frickenhöhle. Gehzeit jeweils ca. 4 Stunden.

Seit Wiedereröffnung des Haltepunkts Farchant im Dezember 2010 ermöglicht die Bahnstrecke München–Garmisch-Partenkirchen wieder attraktive Überschreitungsmöglichkeiten, z.B. Farchant – Hoher Fricken – Esterbergalm – Partenkirchen oder Farchant – Hoher Fricken – Oberau.
Quelle: Text Wikipedia.

Meine Tour in den Bayerischen Voralpen:
Vom 13.-14.07.2010 habe ich in der Weilheimer Hütte übernachtet. 
Am nächsten Morgen habe ich meine Tour um 08:00 in Richtung Hoher Fricken fortgesetzt. Nach einem kurzen Teilaufstieg auf Trittspuren am Bischof habe ich mich entschlossen, diesen Aufstieg zu beenden und die Besteigung des Hohen Fricken vorzunehmen. Auf dem nächsten Sattel oberhalb des Frickenkars bei 1.720 m, das ich gegen 09:30 erreicht habe, konnte ich an einem Hinweisschild feststellen, dass eine Überquerung des Bischofs möglich gewesen wäre, was aus meiner Kompass-Karte nicht zu entnehmen war.

Durch Latschenfelder und über einen südwestlich verlaufenden Felsgrat bin ich zum Gipfelkreuz Hoher Fricken hochgestiegen, das ich nach knapp 1 Stunde erreicht habe. Eine herrliche Aussicht auf die umliegenden Berge und der Tiefblick auf Garmisch-Partenkirchen konnte ich mit den wenigen Gipfelbesuchern genießen.
Ich habe mich für den etwas längeren aber nicht so steilen Weg entschieden und bin auf dem Aufstiegsweg bis zum Punkt 1.720 m wieder zurück gegangen und dann auf dem südwestlich verlaufenden Pfad bis auf den Fahrweg, der zur Esterbergalm führt, abgestiegen. Nach einer kurzen Wegstrecke auf diesem Fahrweg habe ich gegen 13:00 den links abzweigenden Hüttlsteig erreicht und bin in 01:15 h über diesen zur Mittelstation der Wankbahn gewandert und mit dieser zur Talstation gefahren.
 

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